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Publizist und Lebenskünstler Helmut Höge im Gespräch mit Ulrike Timm

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Kultur und Politik am Abend

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Weltzeit

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Zeitfragen

Kultur und Geschichte - Magazin

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Bankenpleiten Gute Banken - schlechte Banken Von Caspar Dohmen 1974 geht eine Kölner Privatbank nach Devisenspekulationen pleite, zeitgleich gründet sich die erste Gemeinschaftsbank, die Schulen und Ökolandbau fördern will. Aber können "gute Banken" funktionieren? Unterschiedlicher können zwei Banken kaum sein. 1974 ging die Kölner Herstatt-Bank pleite, weil die Privatbank sich mit Devisenspekulationen verzockt hatte. Kunden stürmten die Bank, aus Angst um ihr Geld. Die Pleite machte Schlagzeilen und führte zum Ausbau des Sicherheitsnetzes für Bankkunden in Deutschland. Weitgehend unbeachtet startete dagegen zur gleichen Zeit die genossenschaftliche GLS Bank in Bochum. Ihre Gründer wollten eine Bank nutzen, um Schulen, Kindergärten und biologisch­dynamische Bauernhöfe zu fördern. Sie verzichteten auf Gewinn. Für diese Menschen war eine Bank ein Vehikel für den Aufbau einer besseren Gesellschaft. Das war ein Novum. Mehr als 40 Jahre später löste die Finanzkrise ab 2007 fast eine Weltwirtschaftskrise aus und führte zu einer gesellschaftlichen Debatte über die Rolle von Banken beim Aufbau oder bei der Zerstörung von Werten. Manche Experten waren überzeugt, nun gehöre die Zukunft sozial und ökologisch nachhaltig agierenden Banken. Aber die Neugründung von Banken war mittlerweile sehr schwierig. Caspar Dohmen schlägt den Bogen aus dem Jahr 1974 in unsere Tage und fragt sich: Gibt es gute und schlechte Banken?

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Herz-Jesu-Kirche, München Aufzeichnung vom 27.06.2024 Giacomo Puccini Preludio sinfonico Messa di Gloria Tomislav Mu┼żek, Tenor George Petean, Bariton Chor des Bayerischen Rundfunks Münchner Rundfunkorchester Leitung: Ivan Repusic Mit Werken aus der Studienzeit Giacomo Puccinis gedenken die beiden Ensembles des Bayerischen Rundfunks des Opernkomponisten in seinem 100. Todesjahr.

21.30 Uhr
Alte Musik

Ein Librettist als Papst Giulio Rospigliosi und die römische Oper des 17. Jahrhunderts Von Micaela von Marcard (Wdh. v. 20.04.2010) Am 20. Juni 1667 wird in Rom ein Mann zum Papst gewählt, der an der Entwicklung der Oper, vor allem der Komischen Oper, maßgeblichen Anteil hat: Clemens IX., mit bürgerlichem Namen Giulio Rospigliosi. 1600 in Pistoia geboren, geht er 17-jährig an das Seminar der Jesuiten in Rom, um dann in Pisa die Rechte, Literatur, Theologie und Philosophie zu studieren und später selbst zu lehren. Neben seiner kirchlichen Karriere, die ihn unter anderem als päpstlichen Nuntius nach Spanien führt, verfasst er Gedichte, Sonette, Dramen und Opernlibretti - mit manchmal durchaus pikantem Inhalt. Als er 1667 zum Papst gewählt wird, ist der Jubel in Rom groß. Clemenz IX. ist berühmt für seine Güte, Toleranz und Geradlinigkeit, für diplomatisches Geschick und sein Bemühen um das Wohl der Bevölkerung. Seine Reformbemühungen bleiben jedoch unvollendet: Er stirbt nach nur zweieinhalbjährigem Pontifikat am 9. Dezember 1669.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Hörspiel

Prinzip Held* Von Helgard Haug und Daniel Wetzel (Rimini Protokoll) Mit: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereichs 948: "Helden - Heroisierungen - Heroismen" der Universität Freiburg, sowie dem Kurator*innenteam der Ausstellung "Prinzip Held*" - Gatow Sommer 2024 Aufnahmen: Jacob Hovde, Charlotte Kleinert, Michelle Kollmann, Emelie A. Mayer, Volkan Türeli Ton und Technik: Jean Szymczak, Lukas Wilke, Christoph Richter Dramaturgie: Barbara Gerland Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2024 Länge: ca. 56'30 (Ursendung) Von Antigone bis Mark Zuckerberg: Zwölf Jahre lang haben Wissenschaftler*innen Grundlagenforschung zum Heroischen betrieben und neun Kategorien für Heldenfiguren entwickelt. Es geht ums Prinzip. Bis jetzt ist noch keine Kultur oder Epoche ohne Heldentum oder Bedürfnis nach heroischen Figuren ausgekommen. Selbst aus "postheroischen" Gesellschaften sind sie keineswegs verschwunden, mögen auch Gestalt und Charakter sich über die Zeit gewandelt, Funktionen und Schauplätze gewechselt haben. An der Uni Freiburg haben Wissenschaftler*innen zwölf Jahre Grundlagenforschung zum Heroischen betrieben, von der Antike bis heute. Dabei wurden neun Oberbegriffe zur Kategorisierung von Heldenfiguren entwickelt: Publikum, Medialisierung, Vorbild, Polarisierung, Grenzüberschreitung, Handlungsmacht, Kampf, Einsatz, Maskulinität. Zum Abschluss des Projekts haben Helgard Haug und Daniel Wetzel mit zahlreichen Wissenschaftler*innen gesprochen über die Fallbeispiele, die sie zum Prinzip Held* zusammengetragen haben - von A wie dem Mythos der standhaften Antigone bis Z wie Mark Zuckerberg. Das Hörspiel entstand in Zusammenhang mit der ebenfalls von Haug / Wetzel gestalteten Ausstellung "Prinzip Held*" im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr - Flugplatz Berlin-Gatow. Helgard Haug und Daniel Wetzel, beide 1969 geboren, gehören zum Künstlerkollektiv Rimini Protokoll. Sie entwickeln Stücke für die Bühne, im Stadtraum und für das Radio. Im Rahmen des Formats "Radioortung" von Deutschlandfunk Kultur entstand 2012 aus Stasi-Unterlagen das Hörspiel und der Audiowalk "50 Aktenkilometer". Die Hörspielarbeiten von Helgard Haug und Daniel Wetzel wurden mehrfach ausgezeichnet: "Peymannbeschimpfung" als Hörspiel des Monats (2007), "Karl Marx: Das Kapital, Erster Band" mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (2008), "Qualitätskontrolle oder warum ich die Räuspertaste nicht drücke" als Hörspiel des Monats, mit dem Hörspielpreis der ARD, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2014), sowie mit dem Hörbuchpreis der ARD (2015). Zuletzt entwickelten Haug/Wetzel: "16 Szenen für einen Wald" (Burg Hülshoff - Center for Literature 2022), ein Polylog, der im Wald in verschiedenen Jagdsitzen achtfach unterschiedlich klang. Daraus entstand das Hörspiel: "Die Judenbuche eine Bearbeitung der Novelle von Annette von Droste-Hülshoff" (WDR 2023).

23.00 Uhr
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23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

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00.05 Uhr
Neue Musik

Rainer Riehn "La musique Savante manque à notre désir" (1991) Rainer Riehn, Sprechstimme Pi-hsien Chen, Klavier Catherine Vickers, Klavier "nichts - als das Kinderspiel eines Erwachsenen" für Violine, Viola und Violoncello (2002/2011) Trio Recherche Gustav Mahler "Der Einsame im Herbst", aus: "Das Lied von der Erde", bearbeitet für Gesang und Kammerorchester von Arnold Schönberg, fertiggestellt von Rainer Riehn Stella Doufexis, Mezzosopran Münchener Kammerorchester Leitung: Christoph Poppen

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Tonart

Rock Moderation: Mathias Mauersberger

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